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    Ziel unserer Urologen und Urologinnen ist es, die fachmedizinische Versorgung der Bevölkerung in unserem Raum langfristig zu sichern unter Beachtung einer leistungsgerechten Vergütung.

Der Testosteronmangel

Beruflich ist alles erreicht, das Einkommen ist geregelt und das Ansehen gefestigt. Reifere Männer haben eigentlich keinen Grund zu klagen. Viele leiden jedoch unter Mangelerscheinungen an Körper, Psyche und im sexuellen Erleben. Die Urologen sind sich einig, daß eine Abnahme der Hormonproduktion (Testosteron) hierfür verantwortlich sein kann. Man könnte dies als die Wechseljahre des Mannes bezeichnen.

Die typischen Beschwerden beim älter werdenen Mann sind Müdigkeit, Potenzverlust, Schlafstörunegen, Hitzewallungen, Muskelschwäche, Gewichtszunahme, allgemeine Schwäche und Lustlosigkeit. Die Produktion des wichtigsten männlichen Geschlechtshormons, Testosteron, steigt nach der Pubertät bis zum 25. bis 30.Lebensjahr kontinuierlich an und bleibt etwa bis zum 35. bis 40. Lebensjahr konstant. Doch mit zunehmendem Alter sinkt der Spiegel des wirksamen Testosterons stetig.

Es gibt aber große individuelle Unterschiede. Rund ein Viertel der Männer haben auch im hohen Alter Testosteronwerte, die mit denen junger Männer mithalten können. Bei anderen sind die Werte dagegen kaum noch messbar. Urologen wissen heute, dass diese Variabilität zu 30% genetische Ursachen hat. Andere Gründe für den aus dem Lot geratenen Hormonspiegel sind Alkohol, Medikamente, psychischer und körperlicher Stress sowie schwerwiegende Erkrankungen.

Hier kann ihr(e)) Urolog(in) helfen

Eine Therapie bei Hormonmangel ist nicht nur bei den Symptomen des Mangelsyndroms wichtig.Auch steigt deutl das Risiko an Osteoporose (Knochenentkalkung) zu erkranken, Etwa bei jedem dritten Mann nach dem 55. Lebensjahr liegen die Testosteron-Werte unter dem Normbereich.

Ausgleich des Hormonmangels durch Testosteronsubstitution

Obwohl viele Männer schon ab dem 40. Lebensjahr mit Symptomen konfrontiert sind, die auf eine rückläufige Hormonbildung und ein gestörtes Gleichgewicht der Hormone zurückgehen, konsultieren die wenigsten einen Arzt, meistens aus Unwissenheit. Dabei kann ihnen u. U. mit einer gezielten Testosteronsubstitution geholfen werden. Zu den gesicherten positiven Effekten der Hormontherapie zählt die Verbesserung der psychischen und physischen Befindlichkeit. So ist unter der Testosterontherapie eine Zunahme der Muskelmasse um 3 bis 8% zu verzeichnen, Kraft und Leistungsfähigkeit nehmen zu. Knochenabbau wird nicht nur verhindert, sondern die Knochendichte steigt sogar. Depressive Verstimmungen treten seltener auf. Darüber hinaus gilt als gesichert, dass Testosterongaben die Blutbildung, stimulieren. Die damit einhergehende Steigerung des Sauerstofftransports trägt erheblich zu einer Verbesserung der allgemeinen körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei. Zusätzlich hat Testosteron einen positiven Einfluss auf Libido und Potenz sowie auf den Fettstoffwechsel.

Eine gründliche Untersuchung beim Urologen kann Hinweise auf einen Testosteron-Mangel geben. Sicherheit bietet eine Blutuntersuchung. Wer unter einem Hormondefizit leidet, aber keine Beschwerden hat, braucht auch keine Therapie. Nur die Kombination aus klinischen Symptomen bei gleichzeitig deutlichem Abfall der Testosteron-Produktion (Testosteronwert unter 12 Nanomol pro Liter im Blut) rechtfertigt eine Hormontherapie.

Therapie:

  • Testosteron-Gel, das täglich auf die Haut aufgetragen wird.
  • Testosterontabletten zur Aufnahme über die Mundschleimhaut
  • Testosteronpflaster werden mehrere Tage getragen
  • Testosteronspritze alle 2 Wochen-oder als Vierteljahresspritze

Die Gabe von Testosteron darf nicht angewandt werden bei Männern mit Prostatacarcinom. Deshalb müß vor der Therapie ein Prostatakrebs vom Urologen ausgeschlossen werden! Die Urologen(innen) sind im Bereich Männergesundheit speziell geschult und sollten deshalb ihre Ansprechpartner sein.